Samstag, 8. September 2007

30.08. Lyon


Lyon - Thomas spielte hier den Führer. Denn er kannte sich ja hier bestens aus. Georg lernte schnell. Eins hatte Thomas aber selbst bei seinem letzten Besuch noch nicht kapiert. Die Franzosen haben ein eigenes Kreditkarten-System. Wo Visa draufsteht ist kein Visa drin, sondern Card Bleu. Mit Begeisterung erzählte er vorher, man könne sich Fahrräder in der Stadt an gewissen Abstellorten ausleihen. Mit solch einem Velo wollten wir eigentlich die Stadt erkunden. Doch nach der dritten Station, die Thomas`Karte nicht annehmen wollte, gab dieser verzweifelt auf. Nichts desto trotz hatte wir nen schönen Tag. Das Abendmahl wurde in einem Bouchon zu sich genommen. Sehr lecker!




Nach dem feinen Essen begaben wir uns ins Hotel.
5 Grad auf 1000 Meter Höhe, aber mit Seeblick!
Auf die Dusche im See wurde verzichtet, denn Tag und Nacht waren von den Temperaturen nicht zu unterscheiden. Am Morgen gabs ein kleines Frühstück und später noch einen Besuch auf der Koppel.


G. beim Kaffee-Kochen

Donnerstag, 6. September 2007

06.09. Segovia & Ankunft in Madrid

Sehr spät und geschwächt von einem langen Tag zuvor fielen wir irgendwo in der Pampa ins Bett. Am nächsten Morgen (8 Uhr - Rekord) endeckten wir den Eingang zu einer riesigen Koppel.

Ein Tanz am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

Nachdem wir den Morgen begrüßten begaben wir uns nach Segovia. Dort sollte uns eine mittelalterliche Stadt mit dem größten noch erhaltenen Steinäquedukt aus römischer Zeit erwarten. Zumdem sahen wir viele enge Gassen, ein Märchenschloss und die Vereidigung spanischer Soldaten und Soldatinnen (knackig). Bemerkenswert auch die Generäle mit Sonnenbrille im Francostil.





Mittwoch, 5. September 2007

05.09. Penaranda, Sepulveda & San Frutto

Am morgen checkten wir ohne Probleme aus dem Hotel "Stoppelfeld" aus und machten mal wieder einen Tag nach dem Reiseführer ADAC. Alles was interessant klang und halbwegs auf dem Weg lag wurde mitgenommen. Wir waren ja eigentlich viel zu schnell , denn geplant war Donnerstag in Madrid anzukommen. Also hatten wir ja noch anderthalb Tage. Die Gegend nördlich von Madrid ist atemberaubend schön., trocken und menschenverlassen. Man fährt Kilometer ohne durch ein Dorf zu fahren. Wenn man durch ein Dorf fährt, scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Wie im Mittelalter. Und immer wieder diese verlassenen Castillos, die im Momemt mit Hilfe von EU-Mitteln restauriert bzw. erhalten werden.


G. vor einer weiteren Kathedrale .


Der Plaza de Mayor von Panaranda ...


... auf dem wir komplett alleine waren ...


... von dort aus kämpften wir uns zum Castillo durch ...


... schauten erst Glotzkovsky ...


... um dann zu Extrem Tourism zu wechseln ... (findet den Unterschied zum oberen Bild).


Sepulvelda - ein weiterer Hacken im ADAC- Führer.
Ermita (Wallfahrtskirche) von San Frutta und wunderbares Panorama mit jeder Menge großer Greifvögel.






Unsere letzte Station an diesem Tag war Paderaza, leider waren wir einen Tag zu früh für den traditionellen Stierkampf.

Dienstag, 4. September 2007

04.09. Burgos & Santa Domingo de Silos

Nach unserem teuersten Abend ever, beschlossen wir ein wenig kürzer zu treten. Wir fuhren nach Burgos um uns die dortige Kathedrale anzuschauen. Ein bombastischer Bau, an dem man sehen kann, wie Glaube Berge versetzen kann. Vor dieser Kathedrale trafen wir auf sehr viele Deutsche die im Wanderstyle unterwegs waren. Diese befanden sich alle auf dem Jakobsweg, sehr interessant und bestimmt ne geile Erfahrung.


Nach der Kathedrale stärkte man sich mit Tapas und Vino de la Casa um wieder in Lancelot zu steigen.


T. hatte Durst und fand in einem Lidl "Burgenstolz", welches umgehend verzehrt wurde!


Proximo estacion war Santa Domingo de Silos. Ein sehr altes Kloster, aber noch immer bewohnt von Mönchen. Like Touris nahmen wir an einer Führung teil. Jedoch auf Spanisch, Verständnis tendiete gegen null.



Wie immer hatten wir keine Probleme eine Unterkunft zu finden. Der Name des Hotels war "Stoppelfeld".
Ein wenig rustikal aber fein! Hier sieht man mich mit Lancelot vor dem Hotel posen. Übrigens auf diesem Weg ein ganz großes Lob an Lancelot. Er war immer sehr sehr brav! Love you!


T. und G. auf der Sonnenterasse des Hotels!



Die Heizung des Hotels ließ ein wenig zu wünschen übrig! Daher halfen wir ein wenig nach!




Dritter Gang - Mais und Tomaten!



Die Duschen: Vorzüglich! Ganzkörperbestrahlung und im Nature-Look!
Fast wie im Bergbach!

Montag, 3. September 2007

03.09. Bilbao (Schön und teuer)

Nachdem uns das Wetter nicht hold war und wir der "Gemütlichkeit" eines verlassenen Touristenortes überdrüssig waren, brachen wir kurzentschlossen nach Bilbao auf. Der Reiseführer versprach viel von der Stadt, die sich von einer stinkenden und hässlichen Industriemetropole in eine moderne Künstlerstadt mit besondere Architektur gewandelt haben soll.
Wir waren beeindruckt von den vielen neuen und architektonisch ausgefallenen Gebäuden. Dafür mussten ein Industriehafen und mehrere Stahlwerke, die mitten in der Stadt lagen weichen.

Auch das Guggenheim Museum ist in diesem Gebiet beheimatet.




Mit der Standseilbahn ging es hoch über Bilbao, von wo aus wir die komplette Stadt überblicken konnten.

Zum Abschluss eines intensiven Tages, beschlossen wir der Topempfehlung unseres englischen Reiseführers zu folgen und wählten für das Dinner eine recht gute Schankwirtschaft auf. Überrascht von dem guten Ambiente, wurden wir von der Oberkellnerin, gleich zu unserem Platz begleitet.
Ab diesem Moment saßen wir in der Falle. Jedes aufbäumen wurde von der burschikosen Kellnerin, die zwar perfekt Spanisch sprach, aber kein Wort Englisch verstand, zunichte gemacht. Uns blieb also nur die Möglichkeit auf ihre Empfehlungen einzugehen. Jeder Versuch, die nette englischsprachig Bedienung zu bekommen, verhallte ungehört.
Summa summarum bekam unser Gaumen ein perfektes 5-gängiges Fischmenü zugeführt, wir erlebten einen tadellosen Service und waren 245 € unserer Reiseböre beraubt.




Nach solch einem delziösen Mahl, verließen wir die Stadt, noch ein wenig benebelt von der preislichen Dimension unseres Abendmahls und betteten unser Haupt ganz romantisch auf einen Strohball. Ein weitere Falsche Wein, die wir zuvor im Lidl erstanden hatten, wurde zur Beruhigung des Gewissen getrunken. Dazu hielt das Abendprogramm noch einen netten Film bereit. Gegen 4 Uhr morgens überkam uns dann der Schlaf.

Am nächsten Morgen war es wieder einmal saukalt. Ohne Worte wurde alles zusammengepackt und schnellstmöglich Fahrt aufgenommen.

Mittwoch, 29. August 2007

29.08. Metzingen und Übertritt ins Franzackenland

Nach einem Jahr without shopping und gähnender Leere in beiden Koffen wurde es Zeit dies zu ändern. Auserkoren wurde dazu die Stadt Metzingen, die Stadt des Fabrikverkaufs. Man glaubt es kaum aber in diesem 5000 Seelen Kaff sind alle vertreten, von den drei Streifen bis D&G.
Saldo am Ende des Tages

Georg: viel weniger in der Geldbörse
Thomas: auch

T. beim Test einer Outdoor-Mütze


G. bei Test einer Isomatte für T.
-> Test failed
keine Terma-Rest

Nach erflogreichen Abgrasen aller Shopps wurde mit dem letzten Tschechen Tropfen an Diesel die Grenze überquert. Die erste Nacht im Auto war nett. Eine Flasche Wein wurde zur Feier des Tages geöffnet und ein Filmchen auf dem mitgeführten tragbaren PC angeschaut!